Auf dem Weg zu einem anderen Umgang mit Konflikten in der Schule: die Schulmediation

Eine konfliktfreie Schule, in der Streit nicht vorkommt, gibt es nicht. Sie wäre auch langweilig. Streiten im Guten bringt weiter. Man lernt sicht selbst besser kennen, erfährt mehr über den anderen und hat am Ende ein gute Gefühl. Streiten im Guten muss man wollen und kann man lernen. Die Schulmediation trägt dazu bei.

Man stelle sich folgende Situation vor: Peter und Klaus geraten auf dem Schulhof aneinander. Peter hat „dumme Sprüche“ gemacht, Klaus hat reagiert. Ein Wort gibt das andere, plötzlich ist ein handfester Streit voll im Gange, es fliegen die Fäuste. Umstehende feuern die aufeinander einprügelnden Jungs lautstark an. Eine Lehrerin registriert, dass da „was im Gange ist“, sie schreitet sofort ein und stoppt durch massives Eingreifen die Auseinandersetzung. Unmittelbare Folgen der Prügelei: Peter hat eine blutige Nase, Klaus fehlt ein Büschel Haare und sein Parka hat einen langen Riss.

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Eine konfliktfreie Schule, in der Streit nicht vorkommt, gibt es nicht. Sie wäre auch langweilig. Streiten im Guten bringt weiter. Man lernt sicht selbst besser kennen, erfährt mehr über den anderen und hat am Ende ein gute Gefühl. Streiten im Guten muss man wollen und kann man lernen. Die Schulmediation trägt dazu bei.

Man stelle sich folgende Situation vor: Peter und Klaus geraten auf dem Schulhof aneinander. Peter hat „dumme Sprüche“ gema