Schülermediatorinnen / Schülermediator

Schülermediatorinnen, -mediatoren sind Schülerinnen und Schüler (in der Regel ab Klasse 7-8), die konkret bei Konflikten im Schulalltag vermitteln. Damit sie dies leisten können, erhalten sie zusätzlich zum Unterricht auf freiwilliger Basis eine Schulung bzw. Ausbildung in Mediation (40 Stunden) – oftmals als AG an ihrer Schule angeboten.Die Schülermediatorinnen, -mediatoren hören sich die Anliegen aller Beteiligten an und helfen bei der Klärung der wirklichen Interessen und Bedürfnisse. So wird wieder eine direkte Verbindung zwischen den Streitenden hergestellt und den Kontrahenten ermöglicht, die eigentlichen Probleme, Gefühle und Interessen der anderen Seite wahrzunehmen. Der geschützte Raum/ein schützender Rahmen eines solchen Gesprächs trägt zur Entwicklung von Verständnis füreinander bei, so dass gemeinsame Lösungen erarbeitet werden können.

Voraussetzung für die Mediation ist die Freiwilligkeit aller Beteiligten und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung. Grundsätzlich sind die Gespräche vertraulich und die Schülermediatorinnen, -mediatoren sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Sie erhalten eine ständige Begleitung durch ausgebildete Schulmediatorinnen und -mediatoren, um ihre Kompetenzen weiter entwickeln zu können. Darüber hinaus benötigen sie die Akzeptanz ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, um als Schülermediatorin, -mediator in Anspruch genommen zu werden.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Ausbildung und an der Begleitung sowie für die Tätigkeit sind:

a) Freiwilligkeit
b) Bereitschaft zu sozialem Verhalten

(5.S.4)

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