Schulqualität
Ob eine Schule gut oder nicht gut ist, hängt wesentlich davon ab, ob sie die Eltern (wie auch die Schülerinnen und Schüler) in die Gestaltung einbezieht oder nicht. Dafür gibt es viele Gründe:
- Die Schule ist der Lern- und Lebensort der Kinder und Jugendlichen über viele Jahre und über viele Stunden am Tag.
- Der Erziehungsauftrag der Eltern ist ein Grundrecht, der Erziehungsauftrag der Schule leitet sich aus der Verfassung und dem Schulgesetz ab – die Erziehungsvorstellungen von Schule und Elternhaus müssen „vermittelt“ werden.
- Zusammenleben und –arbeiten gelingt am besten, wenn die Regeln dafür gemeinsam erarbeitet werden.
- Lernen kann man nur, was man lernen will und was man versteht.
- Menschen haben unterschiedliche Interessen und Lerngewohnheiten, Ziele und Methoden.
- Beurteilungen von Schülerleistungen empfindet man nur dann als gerecht, wenn man ihre Gründe akzeptiert und wenn Einwände ernst genommen werden.
- In der Schule werden die Kenntnisse und Fähigkeiten erworben, die für die weitere Ausbildung im Betrieb, in einer Schule oder einer Hochschule benötigt werden und die man braucht, um sich am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu beteiligen.
- Lehrkräfte organisieren und begleiten in einer guten Schule die Lernprozesse. Sie lassen Raum für Eigeninitiative. Sie schaffen eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigen Vertrauens. Sie setzen sich konstruktiv mit Kritik auseinander.
Wenn sich Eltern für die Qualität ihrer Schule interessieren, können sie sich sechs Bereiche genauer ansehen, für die hier beispielhaft einige Aspekte in Frageform genannt werden:
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Ob eine Schule gut oder nicht gut ist, hängt wesentlich davon ab, ob sie die Eltern (wie auch die Schülerinnen und Schüler) in die Gestaltung einbezieht oder nicht. Dafür gibt es viele Gründe:
- Die Schule ist der Lern- und Lebensort der Kinder und Jugendlichen über viele Jahre und über viele Stunden am Tag.
- Der Erziehungsauftrag der Eltern ist ein Grundrecht, der Erziehungsauftrag der Schule leitet sich aus der Verfassung und dem Schulgesetz ab – die Erziehungsvorstellungen von Schule und Elternhaus müssen „vermittelt“ werden.
- Zusammenleben und –arbeiten gelingt am besten, wenn die Regeln dafür gemeinsam erarbeitet werden.
- Lernen kann man nur, was man lernen will und was man versteht.
- Menschen haben unterschiedliche Interessen und Lerngewohnheiten, Ziele und Methoden.
- Beurteilungen von Schülerleistungen empfindet man nur dann als gerecht, wenn man ihre Gründe akzeptiert und wenn Einwände ernst genommen werden.
- In der Schule werden die Kenntnisse und Fähigkeiten erworben, die für die weitere Ausbildung im Betrieb, in einer Schule oder einer Hochschule benötigt werden und die man braucht, um sich am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu beteiligen.
- Lehrkräfte organisieren und begleiten in einer guten Schule die Lernprozesse. Sie lassen Raum für Eigeninitiative. Sie schaffen eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigen Vertrauens. Sie setzen sich konstruktiv mit Kritik auseinander.
Wenn sich Eltern für die Qualität ihrer Schule interessieren, können sie sich sechs Bereiche genauer ansehen, für die hier beispielhaft einige Aspekte in Frageform genannt werden:
Wie sind die Ergebnisse und Erfolge der Schule?
- Wie viele Klassenwiederholungen gibt es?
- Wie viele erreichen keinen Schulabschluss?
- Wie viele Schulverweigerer gibt es?
- Wie ist der Notendurchschnitt?
- Wie wird der Bildungsweg nach der Schule fortgesetzt?
- Wie ist der Ruf der Schule bei den Schulangehörigen und bei Fremden?
Wie wird in der Schule gelernt und unterrichtet?
- Haben die Fachkonferenzen – mit Schülerbeteiligung – einen schuleigenen Arbeitsplan beschlossen?
- Enthält dieser Arbeitsplan neben den Lernzielen auch Hinweise auf zusätzliche Lernangebote, auf Arbeitsformen, die die Eigenverantwortung und Selbsttätigkeit fördern, auf besonders geeignete Lernorte, auf Medien?
- Werden Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts sind mit den Klassenschülerschaften erörtert?
- Wird die Unterrichtszeit als Lernzeit genutzt?
- Wird die Entwicklung des Einzelnen beobachtet und gefördert?
- Gibt es vielfältige Lernformen für Einzelne und Gruppen?
- Werden in der Schule auch Techniken des selbständigen Lernens und Arbeitens vermittelt?
- Lernt man, wie man lernt?
- Gibt es fachübergreifende und fächerverbindende Projekte?
- Bietet die Schule auch außerhalb des Unterrichts etwas an, was den Interessen der Schülerinnen und Schülern entspricht?
- Sind die Grundsätze für die Leistungsbeurteilung klar und nachvollziehbar?
- Werden Hausaufgaben für die Lernentwicklung genutzt?
- Werden Klassenarbeiten und andere Lernkontrollen als Rückmeldung für das Lernen des Einzelnen und die Klasse genutzt?
- Schaffen die Lehrkräfte Lernanlässe und Lerngelegenheiten oder ist der Unterricht eher gleichförmig?
Wie ist das Schulklima?
- Gibt es ein Klima von gegenseitiger Wertschätzung?
- Wird Verschiedenheit anerkannt und toleriert?
- Haben sich alle an der Schule Beteiligten auf gemeinsame Regeln verständigt?
- Gibt es abgesprochene Verfahren, mit Konflikten umzugehen?
- Werden Schülerinnen und Schüler in die Konfliktregelungen und Problemlösungen aktiv einbezogen?
- Kann man sich in der Schule wohlfühlen?
- Macht es Spaß, in der Schule zu lernen?
- Gibt es in den Klassen, im Gebäude und auf dem Gelände Lernanregungen und –gelegenheiten?
- Haben die Schülerinnen und Schüler selbständigen Zugang zu den Lernorten, weil man ihnen den verantwortungsbewussten Umgang mit ihnen zutraut?
- Wird die Arbeit der Schülervertretung geschätzt und unterstützt?
- Arbeitet die Schule mit außerschulischen Partnern wie Vereinen, Betrieben oder sozialen Einrichtungen zusammen?
Wie ist das Führungsverhalten der Schulleitung?
- Achtet die Schulleitung auf die Einhaltung von Vereinbarungen?
- Wird die Arbeit der SV von der Schulleitung unterstützt?
- Werden Schülerrat, Klassenschülerschaften und Elternvertretungen und Eltern von der Schulleitung oder der zuständigen Konferenz vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, gehört?
- Ist die Schulleitung in ihrem Verhalten Vorbild für die Werte und die Wirkungen der Schule?
- Sorgt die Schulleitung für eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Schule (z. B. durch Teambildung)?
- Sind die Entscheidungen der Schulleitung nachvollziehbar und konsequent?
- Nimmt die Schulleitung Kritik an und geht sie konstruktiv mit ihr um?
Wie erhält und entwickelt das Personal der Schule die berufliche Kompetenz?
- Werden Lehrkräfte gefördert sich fachlich und pädagogisch fortzubilden?
- Wie zufrieden sind die Lehrkräfte mit ihrer Arbeit in der Schule?
- Finden regelmäßige pädagogische Gesprächsrunden statt?
- Arbeiten die Lehrkräfte in den jeweiligen organisatorischen Einheiten (Fach, Klasse, Jahrgang, Stufe, Schule) im Team zusammen?
- Werden die Lehrkräfte entsprechend ihrer fachlichen und pädagogischen Kompetenzen eingesetzt?
- Werden Erfolge gewürdigt?
- Darf Kritik offen ausgesprochen werden und wird sie konstruktiv bearbeitet?
Wie sorgt die Schule dafür, eine gute Schule zu sein und zu bleiben?
- Werden Rückmeldungen aus der Eltern- und Schülerschaft oder von außerschulischen Partnern erbeten?
- Besuchen sich Lehrkräfte gegenseitig im Unterricht?
- Beteiligt sich die Schule an der Ausbildung von Lehrkräften?
- Nimmt die Schule an Schulnetzwerken teil?
- Beteiligt sich die Schule an Wettbewerben?
- Nimmt die Schule an Modellvorhaben teil?
- Wie stellt sich die Schule in ihrem Umfeld und in der Gemeinde dar?